In diesem Blog möchte ich euch von meinen Eindrücken dieser Insel berichten.
Ich kam gerade vor dem chinesischen Neujahrsfest an. Von diesem Fest habe ich abgesehen von den Feuerwerken nicht viel bemerkt, da es innerhalb der Familie gefeiert wird. Aber da alle Büros für eine Woche geschlossen sind, hatte ich erst einmal frei. So habe ich diese Zeit nutzen können, um mich ein bisschen auf dieser Insel zurecht zu finden.
Regina und Georg, das sind die beiden BMI-Fachpersonen, die für fünf Jahre in Taiwan arbeiten und deren Praktikantin ich in den nächsten drei Monaten bin, haben sich gut um mich gekümmert und mir geholfen. Naja, ehrlich gesagt, ohne die beiden wäre ich ohne Chinesischkenntnisse komplett verloren gewesen und ich war froh, dass mich Regina bereits auf dem Flughafen abgeholt hat.
Soweit es das Wetter zuliess, denn es war typisches chinesisch-Neujahr-Wetter, kalt und Regen, haben wir ein paar Ausflüge gemacht. So habe ich bereits einen ersten Eindruck von Taipei, Hsinchu und Umgebung bekommen. Die Landschaft ist hüglig, sehr grün und ich kann es gut verstehen warum die Portugiesen, nachdem sie die Taiwan entdeckt haben, die Insel mit „Ilha formosa“ – „schöne Insel“ benannt haben. Leider kapieren die Taiwanesen nichts von Stadtplanung. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, sind die hässlichen Betonklotze (Hochhäuser) „idyllisch“ in die Landschaft eingebettet.
In Taiwan leben wenige „Nicht-Asiaten“. Man trifft sie vor allem in der Hauptstadt Taipei in den „Ausländer-Kneipen und –Restaurants“. Es sind meistens Amis, Briten, Australier etc. die hier Englisch unterrichten, vielleicht noch ein paar Brocken Chinesisch lernen und sich eine „kleine, schlanke, süsse, herzige Taiwanesin“ angeln. Deshalb treiben sich in den „Ausländer-Kneipen“ auch sehr viele einheimische Mädels herum, um sich nach den begehrten „Nicht-Asiaten“ umsehen.
Weisse Frauen sind hier nicht gefragt, aber wenn ich irgendwo hingehe, errege ich mit meinem hellen Haar und meiner Grösse trotzdem Aufmerksamkeit. Die Leute starren mich an und kleine Kinder zeigen mit dem Finger auf mich. Einige fragen von wo ich komme oder rufen mir „welcome“ zu. Es war am Anfang etwas unangenehm. Vor allem wenn nach dem richtigen Weg suchen muss und unsicher bin, will ich nicht unbedingt auffallen. Doch mittlerweile habe ich mich etwas daran gewöhnt.
So, das wars fuers erste.
Gruss Renata
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| Taiwan 1 |


hei renata,
AntwortenLöschencool von dir zu hoeren und zu sehen :P ...hoffe dein prakti macht dir spass.
gruess us kolumbie, pino
Hallo Rati
AntwortenLöschenMerci fer dini erschte Idrick va Taiwan. Ich hoffe, dü schribsch nu mehreri Brichte. Wäri nu intressant z läse, was dü da unena alls erläbsch und tüesch. Bi mier chämend so alti Erinnerige üf.
Nu viel Spass und vieli intressanti Erfahrige und Begnegige.
Grüess üsem verrägnete Wallis
Sebastian