Das Tal war früher eine der drei Ost-West-Verbindungen von Taiwan. Da es dort auch viele heisse Quellen gab, galt das Tal als Naherholungsgebiet der Stadt Kaoshiung. So konnten die Einheimischen gut von Tourismus und Ackerbau leben. Nach dem Taifun sind die heissen Quellen versickert und die Äcker wurden weggeschwemmt oder sind nicht mehr erreichbar.
Den Bunun (der Ureinwohnerstamm, welcher in den Tal lebt) wurde von der Regierung neues Land zum Umsiedeln geboten. Einige der Einheimischen taten das, aber die meisten sind geblieben.
Bis jetzt wurde nur ein Teil der alten Strasse wieder gebaut, so dass zumindest die Dörfer wieder erschlossen sind. Aber wenn ein Taifun in Zukunft wieder solche Mengen Regen bringen sollte wie Taifun Morakot, ist die Zufahrtsstrasse verschwunden und mit ihr wahrscheinlich auch einige Döerfer wie Meishan.
Nach einer kleinen Dorfführung mit Tschalaway, waren wir bei einer Familie, welche ein Restaurant besitzt, zum Abendessen eingeladen. Wie es hier in chinesischen Restaurants übich ist, werden auf dem grossen, runden Tisch viele Schüsseln mit verschiedenen Gerichten aufgetischt. Jeder bekommt eine Schale Reis und isst dazu die verschiedene Speisen.
Anschliessend haben wir es uns im Pfarrhaus bei einem Glass Wein noch gemütlich gemacht.
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| Besuch bei Tschalaway |


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