Sonntag, 23. Mai 2010
Dienstag, 18. Mai 2010
Montag, 17. Mai 2010
Hsinchu und Zhongli Ade!
Kaum hat man sich ein wenig gewöhnt und fängt an, sich mit den Leuten anzufreunden und sie besser kennenzulernen, schon heisst es wieder Abschiednehmen. Am Montag (10. Mai) war in Zhongli mein letzter Arbeitstag und am Dienstag (11. Mai) in Hsinchu. Zum Abschied habe ich Kuchen besorgt. Wobei in Zhongli Regina und ich den Kuchen allein genossen haben, da die im Büro Anwesenden entweder „Milch- und Zuckerallergie“ hatten oder zerstreut im Büro herumgeirrt sind. Naja, Regina und mir hats geschmeckt!
Umso schwerer ist mir der Abschied vom Team in Hsinchu gefallen. Leider waren wir an dem Tag auch nicht vollzählig, deswegen haben wir uns vor meinen Rückflug zum Mittagessen verabredet.
Hier noch ein paar Fotos Office-Fotos
Umso schwerer ist mir der Abschied vom Team in Hsinchu gefallen. Leider waren wir an dem Tag auch nicht vollzählig, deswegen haben wir uns vor meinen Rückflug zum Mittagessen verabredet.
Hier noch ein paar Fotos Office-Fotos
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Freitag, 14. Mai 2010
Zu Besuch bei Tschalaway
Vielleicht erinnert ihr euch an den Taifun Morakot, der letztes Jahr im August über Taiwan hinweggefegt ist und verherende Verwüstungen angerichtet hat. Vor allem der Süden war stark betroffen vom Taifun, darunter auch die Gegend von Meishan, wo einer unserer BMI-Priester, der Tschalaway (Karl Stähli), tätig ist. Vor drei Wochen haben Susanne, Laurence (ebenfalls BMI-Piester) und ich ihn besucht. Bald nachdem wir Kaoshiung verlassen hatten und in ländlichere Gebiete fuhren, wurden die Verwüstungen des Taifuns sichtbar. Das ganze Tal wurde vom Schutt, der das viele Regenwasser mitgebracht hat, rund 30 – 50 m aufgefüllt. Ganze Häuser, Brücken, Strassen wurden einfach weggeschwemmt. Selbst der Tschalaway, der diese Bilder seit August jeden Tag sieht, hat manchmal noch gerufen: „Ja, läck, jez lueg mal das a!“
Das Tal war früher eine der drei Ost-West-Verbindungen von Taiwan. Da es dort auch viele heisse Quellen gab, galt das Tal als Naherholungsgebiet der Stadt Kaoshiung. So konnten die Einheimischen gut von Tourismus und Ackerbau leben. Nach dem Taifun sind die heissen Quellen versickert und die Äcker wurden weggeschwemmt oder sind nicht mehr erreichbar.
Den Bunun (der Ureinwohnerstamm, welcher in den Tal lebt) wurde von der Regierung neues Land zum Umsiedeln geboten. Einige der Einheimischen taten das, aber die meisten sind geblieben.
Bis jetzt wurde nur ein Teil der alten Strasse wieder gebaut, so dass zumindest die Dörfer wieder erschlossen sind. Aber wenn ein Taifun in Zukunft wieder solche Mengen Regen bringen sollte wie Taifun Morakot, ist die Zufahrtsstrasse verschwunden und mit ihr wahrscheinlich auch einige Döerfer wie Meishan.
Nach einer kleinen Dorfführung mit Tschalaway, waren wir bei einer Familie, welche ein Restaurant besitzt, zum Abendessen eingeladen. Wie es hier in chinesischen Restaurants übich ist, werden auf dem grossen, runden Tisch viele Schüsseln mit verschiedenen Gerichten aufgetischt. Jeder bekommt eine Schale Reis und isst dazu die verschiedene Speisen.
Anschliessend haben wir es uns im Pfarrhaus bei einem Glass Wein noch gemütlich gemacht.
Das Tal war früher eine der drei Ost-West-Verbindungen von Taiwan. Da es dort auch viele heisse Quellen gab, galt das Tal als Naherholungsgebiet der Stadt Kaoshiung. So konnten die Einheimischen gut von Tourismus und Ackerbau leben. Nach dem Taifun sind die heissen Quellen versickert und die Äcker wurden weggeschwemmt oder sind nicht mehr erreichbar.
Den Bunun (der Ureinwohnerstamm, welcher in den Tal lebt) wurde von der Regierung neues Land zum Umsiedeln geboten. Einige der Einheimischen taten das, aber die meisten sind geblieben.
Bis jetzt wurde nur ein Teil der alten Strasse wieder gebaut, so dass zumindest die Dörfer wieder erschlossen sind. Aber wenn ein Taifun in Zukunft wieder solche Mengen Regen bringen sollte wie Taifun Morakot, ist die Zufahrtsstrasse verschwunden und mit ihr wahrscheinlich auch einige Döerfer wie Meishan.
Nach einer kleinen Dorfführung mit Tschalaway, waren wir bei einer Familie, welche ein Restaurant besitzt, zum Abendessen eingeladen. Wie es hier in chinesischen Restaurants übich ist, werden auf dem grossen, runden Tisch viele Schüsseln mit verschiedenen Gerichten aufgetischt. Jeder bekommt eine Schale Reis und isst dazu die verschiedene Speisen.
Anschliessend haben wir es uns im Pfarrhaus bei einem Glass Wein noch gemütlich gemacht.
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